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C4 : Technik Baupläne Skuriles andere
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Zur Fussballweltmeisterschaft 2006 ist mir dieser Langlieger über
Ebay zugelaufen.
Sein Erstbesitzer muss ihn mal in der schönen Hansestadt Bremen
gekauft haben.
Leider hat der Vorbesitzer den Untenlenker abgebaut, weil er das
Rad auf Obenlenker umrüsten wollte.
Dieser Plan wurde aber nie verwirklicht. So ist das C4 bei mir gänzlich
ohne Lenkung angekommen.

Ein kurzer Anruf bei Michael
Kampen von 123Rad und nach sehnsüchtigem Wartens liegt
der neue Untenlenker-
Umrüstsatz als Postpaket vor mir. Alle Gewindegänge sind
durch den Einbrennlack (gepulvert) noch unbenutzbar.
Ein M6-Gewindebohrer macht die Gewindegänge gefügig für
die mitgelieferten Edelstahlschrauben.
An der Lenkstange kommen geschmiedete Durbal-Gelenklager zum Einsatz
und gewähren
dadurch eine spielfreie Lenkansteuerung. Der Alu-Klemmblock für
die massive Lenkstange
muss noch etwas ausgefeilt werden. Nachdem der richtige Sitzabstand
eingestellt ist,
sieht das C4 nun schon vollständiger aus und lässt die
erste Testfahrt erahnen.
Die Montage der Bremshebel und Gripshift-Schaltgriffe mit den jeweiligen
Bowdenzügen erfordert
etwas Probieren, um die endgültige Position ausfindig zu machen.
Insbesondere der Funk-Tacho
war nicht willig, vom Geber an der Vorderradgabel bis zum rechten
Bremsgriff seine Signale zu übertragen.
Seit der Tacho dann auf das Steuerkopflager umgezogen ist, funktioniert
er einwandfrei bei unter 50cm Funkstrecke.
Der Neigungswinkel des Sitzes wird durch zwei Schnellspanner oberhalb
der Gepäckträger-Haltewinkels
eingestellt. Die hintere V-Brake bekommt noch einen Brake-Booster
in Form eines Bügelschlosses und
spricht nun nicht mehr so schwammig an. Teflonrohre samt Halter
sind noch in Ordnung.

Der Spannsitz sieht noch tadellos aus. Die Bremsflanken der Hohlkammerfelge
und das Kettenblatt
bestätigen, dass das Rad kaum gefahren wurde.
Na dann - Hals und Beinbruch und immer ein Finger dick Luft unter
der Felge...
Juhu!

Nach den gesammelten Erfahrungen der ersten Urlaubstour und kurz
vor der dunklen Jahreszeit
hat das C4 noch ein paar Modifikationen erfahren duerfen. Insbesondere
die schwarzen Felgen
werten die optische Erscheinung noch einmal auf.
Vorn neues Laufrad mit Shimano Nabendynamo und schwarzer Hohlkammerfelge.
Hinten neue, extrabreite Schwerlasthohlkammerfelge (24mm) mit Sachs
3x7 - Nabe
und sehr breit gestuftem Shimano HG50-Ritzel von 13 auf 32 Zahne.
Dazu passend ein sauber funktionierendes Shimano Acera Schaltwerk
mit grossen Umlenkrollen.
Beide Laufraeder mit ordentlich profiliertem und gut haftendem Conti-Contact
Mantel 37-406
Dreifach-Kettenradgarnitur um die Bergtauglichkeit mit Urlaubsgepäck
zu erhoehen.
Die Klingel sitzt nun auch griffguenstig in erreichbarer Naehe.
Stabiler und vor allem massiver Seitenständer.
Im Frühjahr 2008 wurde das C4 dann verkauft und fährt
seit dem an der Nordseeküste.
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