Wie bekomme ich Licht
an mein Rad??
1.
Unterstes
Niveau oder "No risk no fun"
Die
preiswerteste Möglichkeit ist der Einsatz nur von Reflektoren. vorne
ein weisser hinten zwe rote, die StVZO erlaubt diese "Beleuchtung" an
Rennrädern unter 11 kg und vermutlich nach der anstehenden Novellierung
für Mountainbilkes unter 13 kg. Dazu kommen noch Pedalreflektoren und
seitliche Speichereflektoren, die bei allen anderen Rädern auch zur
Beleuchtung dazugehören
Kosten: unter 5
Euro
Vorteile:
leicht, keine Folgekosten
Nachteile: in
Dunkelheit keine Möglichkeit selber zu sehen, Sichtbarkeit im Verkehr
erfordert Fremdlicht, rein passives System
Status:
Problemlos verfügbar
Fazit: Für den
Alltagsradler und "viel-Licht-haben-woller" keine Alternative,
2. die Basis oder Baumarkt rulez
Fahrradbeleuchtung
kann man auch ausserhalb des Fachhandels bekommen. eine Lichtanlage
kann man für eine geringen Betrag bekommen.
Qualität ist
meist dem Preis enstprechend nicht überragend. Die Zuleitung vom
Dynamo zum Scheinwerfer/Rücklicht erfolgt per Kabel, der Masseschluss
meist über den Rahmen. Diese Methode ist fehleranfällig, da Korrosion
für Unterbrechungen sorgen kann (und meist auch wird).
Kosten: 20-40
Euro
Vorteile:
preiswert,
Nachteile:
geringer Wirkungsgrad, fehleranfällig, Lichtausbeute durch technisch
veraltete Scheinwerfer sehr dürftig
Status:
Problemlos verfügbar
Fazit: für
billige Räder ausreichend, wer sein Rad dreimal im Jahr benutzt, wird
damit zu Rande kommen spätestens beim vierten mal wird es Probleme
geben und dann wird ohne Licht weitergefahren
3.
Fachhandel oder guter Standard
Ab hier wird es
interessant: der Fachhandel bietet gute Qualität zu annehmbaren
Preisen. Eine gute Lichtanlage besteht aus einem leichtlaufenden
Seitenläufer sowie Scheinwerfer und Rücklicht. Beide sind mit einer
Standlichtfunktion ausgestattet, die bei Ampelstopps noch eine Weile
nachleutet.
Kosten: 20-150 Euro
Vorteile: guter
Wirkungsgrad, in dem meisten Situationen wird sicher Licht geliefert,
bei guter Montage zuverläasig
Nachteile: macht
einen grösseren Teil an den Gesamtkosten des Rades aus, in der Montage
etwas aufwendiger
Status:
Problemlos verfügbar
Fazit: Für die
meisten Stadtradler voll ausreichend, bei schneller Fahrt kommt die
Beleuchtung an ihre Grenzen
4.
Das beste vom besten (solange man sich an die StVZO hält)
Der Umterschied zur vorgenannten Version ist der Einsatz eines
Nabendynamos. Dieser wird anstelle der Nabe in das nicht angetriebene
Rad eingespeicht und liefert so unabhängig vom Wetter zuverlässig
Strom. Wenn sich das Rad dreht kommt Strom. Die Kosten sind höher
als ein Seitenläufer. Die beiden wichtigsten Exemplare sin ddie
Modelle von Shimano und der SON
Kosten: 100-150 Euro
Vorteile: guter
Wirkungsgrad, in dem meisten Situationen wird sicher Licht geliefert,
bei guter Montage zuverläasig
Nachteile: macht
einen grösseren Teil an den Gesamtkosten des Rades aus, in der Montage
etwas aufwendiger
Status:
Problemlos verfügbar
Fazit: Für die
meisten Stadtradler voll ausreichend, bei schneller Fahrt kommt die
Beleuchtung an ihre Grenzen
5. 12V oder
a new kid in town
Von der Firma
Busch und Müller wird die einzige 12V
Anlage mit Zulassung geliefert.
Die Anlage wird komplett geliefert (Seitenläuferdynamo +
Scheinwerfer+Rücklicht) . Die Lichtausbeute ist deutlich besser als bei
6V.
Kosten: 250 Euro
Vorteile: sehr
guter Wirkungsgrad, in dem meisten Situationen wird sicher Licht
geliefert, bei guter Montage zuverlässig
Nachteile: teuer
Status: im
Fachhandel verfügbar
Fazit:
interessante Anlage, ist erst kurz verfügbar, eine abschliessende
Aussage ist noch nicht möglich
6.
SON
+
Doppelscheinwerfer oder State of the art
Jetzt bewegen wir uns aus dem Bereich der StVZO heraus. Der Einsatz von
zwei
Scheinwerfern ist nicht zugelassen. Ausserdem liefern alle zugelassenen
6V-Dynamos maximal diese 6V. Eine Erhöhung der Spannung ist
elektronisch verhindert. Der SON wird nicht elektronisch gesteuert, und
liefert deswegen ab etwas 20 km/h mehr als 6V so dass mehrere
Scheinwerfer angeschlossen werden können. Die Ansteuerung kann per Hand
erfolgen oder mit Hilfe einer elektronischen Steuerung (siehe Addlite).
Erfreulicherweise gibt es vom SON zwei verschiedene Versionen. einmal
fpr 26'-28' Räder ausgelegt und einmal für kleiner 16' - 20'. Diese
kleineren Laufräder werden häufig in Falt udn Liegerädern eingesetzt.
Wenn man einen 28' Exemplar in einem kleinen Laufrad einspeicht
errreicht man durch die höherere Rotation früher den bereich der den
betrieb von zwei Scheinwerfern ermöglicht. Zulässig ist das natürlich
auch nicht, funktioniert aber prächtig.
Kosten: ca. 200 Euro, abhängig von den eingesetzten Scheinwerfern
Vorteile:
Licht in Hülle und Fülle, sehr guter Wirkungsgrad,
Nachteile: teuer
Status:
technisch relativ leicht realisierbar, erfordert eigenes Basteln
Fazit: für alle
die schnell in der Dunkelheit unterwegs sind und dabei auf gutes Licht
nicht verzichten möchten die Anlage
das beigefügte Bild zeigt die Verkabelung. 
State
of the art² SON + LED scheinwerfer
Von Uwe
Anderseck in einm Prototyp realisiert, fürs erste hirer ein einfacher
Schaltpklan als Skizze
Es ist
egal ist, ob als Stromquelle ein 6V-/12V-Akku oder ein Dynamo
dranhängt.

zurück
zusammengestellt von Georg Lösel