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Auf der CeBit
und Comdex
1997 stellte die Firma "Franklin
Electronic Publishers" erstmalig den REX unter der
Produktfamilie Rolodex vor.
Das Gerät erinnerte stark an den zeitgleich in Fernost
eingeführten Dataslim
von Citizen.
Nach einem verhaltenen Verkaufsstart änderte Fränklin
das
Branding. Aus dem REX entstand ein REX-Pro (5).
1999 kaufte die Firma Xircom (zu der Zeit bekannt
als Spezialist
von PCMCIA-Netwerkkarten) das Produkt mit allen Rechten.
Der REX-Pro wurde lediglich mit eigenem Firmen-Branding verkauft.
Franklin REX-Pro 5 / Xircom REX-Pro 5 / Xircom REX 5000
betitelten quasi die gleiche Geräteserie.
Übrigens ist ein REX 5001 nichts anderes als REX 5000
den man mit einer Dock-In Station verkauft hat.
Anfang 2001 erfolgte auf dem US-Markt die Einführung
des lang erwarteten Nachfolgers mit Touchscreen-Bedienung
und deutlich grösserem Speicher.
Der REX 6000 war gebohren.
Fehler in dem Synchronisationsmodul, als Bindeglied zwischen
PC
und REX 6000, sowie Lieferprobleme bremsten den Erfolg jedoch.
Offiziell gab es auch nie einen Vertrieb des REX 6000 nach Deutschland
- allerdings eine deutschsprachige Hotline.
Im Herbst 2001 übernam die Intel-Tochter Xircom.
Intel beschloss das sofortige Aus für den REX, da dieser
nicht in das Produktportfolio des Chipherstellers passte.
Zum Januar 2004 stellte Intel den Support ein und schaltete
die offizielle Service-Webseite www.rex.net endgültig
ab.
Insgesamt wurde der REX also nur 4 Jahre gebaut.
Um die letzte Variante, den REX 6000, gründete sich eine
grosse Fangemeinde. Einige findige Köpfe entdeckten,
das in Fernost bei Citizen
ein bauähnliches Produkt unter dem
Namen Dataslim
2 (DS2) vertrieben wurde, dass den gleichen
Z-80 Befehlssatz benutzte und für das es ein sogenanntes
Software-Developement-Kit (kurz SDK) gab. Mit diesem SDK
konnten Softwareentwickler eigene Anwendungen für den
REX 6000 schreiben. So war es zum Beispiel möglich, die
eingeblendete Touchscreen-Tastatur an das deutsche
Tastenlayout anzupassen.
Weitere Programme von "freien" Softwareentwicklern
sind in der Rubrik "zusätzliche
Anwendungen" zu finden.
Was bleibt, ist ein Meilenstein an PDA-Technik.
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