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Konica Spiegelreflexkamera-System


 



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Warum gerade Konica, stellen Sie sich vielleicht die Frage?
Nun, weil ich die Konicas mag, könnte ich der Einfachheit halber argumentieren.
Oder weil es in meiner Familie eine Konica-Ausrüstung gegeben hat und was lag da näher als sich gelegentlich dieses extrem lichtstarke 135er Teleobjektiv auszuleihen?

Was mich an Konica Spiegelreflexkameras (SLR's) aber wirklich so fasziniert hat, war die technische Vorreiterrolle mit der Konica den Kamerafirmen dieser Zeit wie Canon, Leica, Nikon, und Minolta immer wieder den Rang abgelaufen hat.
So war es 1968 eine Konica die als erste Kamera der Welt die Belichtung durch das Objektiv gemessen hat. Die erste TTL-SLR war somit die Konica Autoreflex FTA.

Die nachfolgende Konica "Autoreflex"-Generation verfügten schon über eine Halbautomatik während die meisten Photographen noch versuchten den richtigen Lichtwert anhand einer Nadelanzeige im Kamerasucher zu finden.

Als Nikon und Canon noch mit horizontal ablaufenden Verschlussrollos arbeitete, setzte Konica bereits "Copal-Square" Lamellen-Schlitzverschlüsse ein. Das ermöglichte eine kürzeste Blitzsynchronzeit von 1/125 sek. wo Andere noch die Schwelle von 1/80 sek. auf 1/90 sek. überwinden wollten. Copal-Square Verschlüsse werden übrigens noch heute, gut 30 Jahre später, in Digitalkameras verbaut.

Und schliesslich war die erste Kamera der Welt mit einem eingebauten Filmtransportmotor und automatischer Einfädelung der Filmlasche eine Konica. Was Konica 1979 mit der FS-1 gelang musste bei Nikon noch 6 Jahre lang reifen, bevor diese Funktionen in einer Nikon F-301 das Licht der Welt erblickten. Natürlich gab es vorher schon externe Motoren in Form von Windern, die unter die Kamera geschraubt wurden (Konica T4, FC-1, FP-1) aber so kompakt wie eine FS-1 war solch eine Einheit natürlich nie.

Jetzt traue ich mich fast gar nicht mehr zu erwähnen, welche Firma die erste Kamera gebaut hat, die den DIN/ASA-Wert einer Filmpatrone (sogenannte DX-Funktion) automatisch abgetastet hat. Richtig - es war eine Konica TC-X.

Bei all den technischen Errungenschaften bedarf es dann auch keine Erwähnung mehr, dass die Systemobjektive (Hexanone) den zu der Zeit populären Objektiven von Nikon (Nikkor) und Minolta (Rokkor) in Nichts nachstanden. Weder vom mechanischen Aufbau, noch von der hochwertigen Mehrfachvergütung.

Der eigentlich ausschlaggebende Grund meine Foto-Ausrüstung mit Konicas aufzubauen war mehr die Sympathie zu den Kameras.
Alexander Borell hat seiner Konica eine Widmung in Form eines Buches geschrieben und die Aussage trifft es wohl am besten:

Amazon-Angebote
Konica - Mon amour
 
(1975 im Heering-Verlag / ISBN 3-7763-3330-8)


In diesem Sinne - viel Spass beim Stöbern der Konica-Seiten
 


 
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